Von Snakys und Kamelen | Tour de Sahara

Von Snakys und Kamelen

Wir folgen dem Flusstal weiter nach Süden durch Zagora und einige kleinere Ortschaften. Zwischen den Felsabbrüchen der Canyons erstrecken sich ausgedehnte wüstenartige Ebenen. Hin und wieder Palmen und anderes Gewächs. Nachdem wir den Ort Tagounite passieren, wird die Straße einspurig. Autos begegnen uns nur noch selten. Über dem Asphalt flimmert die Luft. Es ist angenehm warm und ein leichter Wind erfrischt.

Kurz nachdem es die Snakys über die letzte Bergkette vor der Wüste geschafft haben, begegnen uns auch schon die ersten Kamele. Friedlich fressen sie am Straßenrand von den Bäumen. Da ist natürlich eine Fotosession angesagt. Nach gut 100 Kilometern (die letzten 10 mit leerem Akku) kehren wir zum Mittagessen ein. Bei Tagine (Gemüsetopf mit Fleisch), Omlett und Marokkanischem Salat (Tomaten, Paprika, Gurke, Oliven) lassen wir uns Zeit, um die Akkus für die nun folgende Ebene entlang erster orangefarbener Sanddünen zu laden.

Die Straße führt kilometerweit geradeaus Richtung Mhamid, der letzte Ort vor der Algerischen Grenze. Dort endet die Asphaltstraße. Mhamd ist Ausgangspunkt für zahlreiche geführte Touren in die Wüste. Die großen Dünen sind allerdings nur mit Allradfahrzeugen oder Kamelen über eine „Piste“ zu erreichen, für die unsere Fahrräder nicht geeignet sind. Am nächsten Tag wollen wir von der Hauptstraße zurück Richtung Ouazarzate in ein Dünenfeld abbiegen …

Fahrdaten:
Strecke: Zagone > Mhamid nahe der Algerischen Grenze
Gefahrene Kilometer: 136
Akkus: 576Wh volle Ladung, 432Wh ca. halbe Ladung, 10 km ohne Batterie
Reisegeschwindigkeit: ca. 25
Motorunterstützung: Stufe 1-3 von 10

15. Februar 2011 von Susanne Brüsch
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